
Fabian Goldmann - Stereotype, Selbstzensur und Staatsräson. Deutsche Medien und der Genozid in Gaza.
musa e.V., Göttingen
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Deutsche Leitmedien haben seit dem 7. Oktober nicht nur einseitig und irreführend über den Genozid in Gaza berichtet. Sie haben selbst eine tödliche Rolle in ihm gespielt. Das ist die These von Fabian Goldmann Vortrag “Stereotype, Staatsräson und Selbstzensur”. Der Medienkritiker und Autor des Buches “Staatsräsonfunk. Deutsche Medien und der Genozid in Gaza” hat über ein Jahr lang tausende Medienbeiträge ausgewertet und kommt zu dem Ergebnis: Wie in kaum einem anderen Land haben Tagesschau, BILD, Spiegel, taz und Co. die tödliche Realität in Israel und Palästina verharmlost, gerechtfertigt oder gleich ganz verschwiegen und damit die deutsche Politik der bedingungslosen Unterstützung Israels mit ermöglicht. Anhand umfassender Recherchen und exklusiver Einblicke hinter die Kulissen des deutschen Mediensystems, zeigt der langjährige Journalist, wie und warum aus gut ausgebildeten Journalisten Propagandisten eines Genozids werden konnten.
Fabian Goldmann ist Journalist, Autor und Islamwissenschaftler. Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Stereotypen und Zerrbildern, die in der westlichen Öffentlichkeit über Islam, Migration und den Nahen Osten kursieren. Er ist außerdem Macher von „Schantall und die Scharia“, ein medienkritiker Blog und Podcast über die Abgründe der hiesigen Islamdebatten. 2026 erschien sein aktuelles Buch “Staaträsonfunk. Deutsche Medien und der Genozid in Gaza”.