
THE DARK ROOMS VEINS
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Beschreibung
THE DARK ROOMS VEINS
Für nur 3 Wochenenden träumt ein alter Kinokomplex ein neues intensives Kunsterlebnis.
Die Erinnerung an ein altes Kino beginnt oft nicht mit Szenen aus Filmen. Sondern mit Gerüchen und diesem ganz bestimmten Bauchgefühl beim Aufstoßen schwerer Türen als Kind. Drinnen – die Luft warm und ein bisschen staubig. Eine Mischung aus Popcorn, altem Teppich und diesem undefinierbaren Geruch von Projektorenwärme. Es roch nach Geschichten, auch wenn man das damals natürlich nicht so genannt hätte – Kino riecht eben so.
Man saß da auf diesen großartigen Sitzen mit Polstern, die ein bisschen zu weich waren, die Knie vielleicht ein bisschen zu nah am Vordersitz, und wartete.Dieses Warten war ein eigenes Gefühl…
…und dann ging das Licht langsam runter.
Man saß da und fühlte sich gleichzeitig klein und unglaublich wach. Diese Erinnerung ist nicht einfach nur eine Erinnerung. Sie ist körperlich. Jeder kennt sie.
Und doch hat kaum jemand einen Großteil dieses Kino-Gebäudes je gesehen.
Es gibt noch eine Welt hinter den Kinosälen.
Dahinter beginnt so etwas wie eine zweite Architektur.
Versteckte Transportgänge. Ein Labyrinth aus Tunneln und dunklen Kammern. Ein ganzes System aus Gängen, das die Säle miteinander verbindet.
Das Kino war nie nur ein Ort für Filme. Es war immer ein Gebäude mit einem Inneren. Wie ein riesiger Ameisenhaufen aus Beton. Und genau dort beginnt die Ausstellung THE DARK ROOMS VEINS– in den verborgenen Schichten des Kinos.
In dieser Dunkelheit bauen 10 internationale Licht- und Soundartists ihre Installationen.
Du wirst lauten Maschinen begegnen, die versteckte Codes vermitteln.
Ein parametrisches Uhrwerk verteilt Licht und Klang über Raum und Zeit.
Wasser bewegt sich horizontal durch den Raum.
Dein Vertrauen wird auf unpassende Art und Weise auf die Probe gestellt.
Das Kino war nie nur ein Ort für Filme. Es war immer ein Gebäude mit einem Inneren. Wie ein riesiger Ameisenhaufen aus Beton. Und genau dort beginnt diese Ausstellung – in den verborgenen Schichten des Kinos.
Die Dunkelheit schärft die Sinne. Ohne klare Orientierung erkundest du die Ebenen, entdeckst immer wieder versteckte Räume, in denen sich audiovisuelle Installationen befinden. Die meisten Arbeiten sind Premieren und werden in Berlin zum ersten Mal gezeigt.
Der genaue Ort bleibt wie immer geheim und wird den Ticketkäufer:innen erst 48 Stunden vor dem Besuch mitgeteilt.
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THE DARK ROOMS VEINS
For just three weekends, an old cinema complex dreams itself into a new, intense art experience.
The memory of an old cinema rarely begins with scenes from films. It starts with smells—and that very specific feeling in your stomach as a child pushing open heavy doors. Inside, the air is warm and slightly dusty. A mix of popcorn, old carpet, and that indistinguishable scent of projector heat. It smelled like stories, even if you wouldn’t have called it that back then—cinema simply smells like this.
You sat in those magnificent seats with cushions just a little too soft, your knees maybe a bit too close to the row in front, and you waited. That waiting was a feeling of its own…
…and then the lights slowly dimmed.
You sat there, feeling both small and incredibly awake. This memory isn’t just a memory. It’s physical. Everyone knows it.
And yet, hardly anyone has ever seen most of this cinema building.
There is another world behind the screening rooms.
Beyond them begins something like a second architecture. Hidden transport corridors. A labyrinth of tunnels and dark chambers. An entire system of passageways connecting the theaters.
A cinema was never just a place for films. It has always been a building with an interior life. Like a vast concrete anthill. And this is exactly where the exhibition THE DARK ROOMS VEINS begins—in the hidden layers of the cinema.
You will encounter loud machines that transmit hidden codes.
A parametric mechanism distributes light and sound across space and time.
Water moves horizontally through the space.
Your sense of trust will be challenged in unexpected ways.
The cinema was never just a place for films. It has always been a building with an interior life—like a vast concrete anthill. And this is exactly where the exhibition begins: in the hidden layers of the cinema.
Darkness sharpens the senses. Without clear orientation, you explore different levels, repeatedly discovering hidden rooms that house audiovisual installations. Most of the works are premieres and will be shown in Berlin for the first time.
As always, the exact location remains secret and will be shared with ticket holders 48 hours before their visit.