Image credit: © Erik Sovt

Parlour Magic + Fee Aviv + Ghosts & Errors

Hebebühne, Hamburg

Event Overview

When

October 3, 2026 - 20:00
Doors at 19:00

Where

Hebebühne, Barnerstraße 30, 22765 Hamburg-Altona, Deutschland

About the event

First we take Manhattan, then we take Berlin, Stuttgart, Hamburg and Solingen.

Es ist eine dieser Bands, von denen man in ein paar Jahren sagen wird: „Damals habe ich die vor 80 Leuten in Hamburg gesehen.“

Anlässlich des dritten Albums der up-and-coming New Yorker Synth-Pop-Band Parlour Magic finden erstmals Konzerte außerhalb der USA statt.

Aus einer zufälligen Produktion zwischen Luc Bokor-Smith, Sänger und Kopf von Parlour Magic, und Florian Stepper von Ghosts & Errors entstand eine kreative Freundschaft, die bereits zwei Alben geprägt hat und nun zu dieser ersten gemeinsamen Tour führt.

Wie kaum eine andere Band verbindet Parlour Magic in ihrem Synth-Pop-Sound ergreifende Nostalgie mit der vibrierenden, lebhaften Atmosphäre New Yorks. Ein großer Teil der vergangenen beiden Alben entstand zudem im Funkhaus Berlin – einer ehemaligen Spionage-Hochburg und einem Ort der (gescheiterten) Kommunikation. Beides sind zentrale Motive des neuen Albums „The Embassy“ (04.06.26).

Letzteres ist auch zentrales Thema beim zweiten Akt des Abends: Ghosts & Errors. Florian Stepper, Kevin Kuhn, Bianca Steffen, Marco Mühlhans und Felix Nagel sind allesamt umtriebige (Wahl-)Berliner Musiker und haben gerade das Debütalbum „Teenage Prose“ veröffentlicht.

Die Berliner Zeitung spricht von einem „genialen Debüt“, der Rolling Stone hebt das „ergreifende Songwriting mit der Sensibilität eines Anti-Folklers“ hervor, und Plattentests.de kürte das Album zum Album der Woche.

Vergleiche zu Daniel Johnston und Sparklehorse fallen dabei nicht völlig aus der Luft, greifen für die Live-Umsetzung allerdings zu kurz. Ghosts & Errors bringen die Songs mit roher Energie und Spielfreude auf die Bühne: fünf Musiker, keine Backingtracks. Stattdessen ein entfesselter Sound, der ebenso an Bands wie Flaming Lips oder Hole erinnert, dabei aber keine Angst vor großer Inszenierung à la Arcade Fire hat.

Zwischen den beiden Acts steht die junge Berliner Künstlerin Fee Aviv. Gerade erst hat sie die EPs „Her“ und „Decay“ veröffentlicht und mit ihrem Release-Konzert die Berliner Volksbühne ausverkauft. Ihre Songs erzählen ergreifende queere Coming-of-Age-Geschichten. Mal als eindringliche Ballade, mal mit „rüden Gitarrenattacken mit viel Hall“ fast schon als Doom Metal.

Neben ihrer eigenen Musik schreibt Fee Aviv außerdem Musik für Theaterproduktionen – vom Maxim Gorki Theater über die Volksbühne bis zum Hamburger Kampnagel.

Das Besondere an diesem Abend: Die drei Acts bleiben nicht unter sich. Im Laufe des Abends werden die Musiker immer wieder in den Sets der jeweils anderen auftauchen. Aus drei Konzerten wird so ein gemeinsamer Abend mit wechselnden Besetzungen und einer großen Bandbreite, die von Synth-Pop über Anti-Folk und Noise bis Doom reicht.

Präsentiert von My Favourite Chords und Krachfink.

Presented by

My Favourite Chords